Maine Coon of Secret Dreams

Maine Coon

Die große, stämmige amerikanische Waldkatze ist sehr wahrscheinlich mit Einwanderern aus Europa nach Amerika gekommen. Ohne züchterische Einflussnahme passte sie sich im Laufe der Zeit an die unwirtlichen Lebensbedingungen an. Das dichte, halblange, wasserabweisende Fell mit viel Unterwolle schützte sie im harten, schneereichen Winter der Nordstaaten Nordamerikas vor der Kälte. Im heißen Sommer dagegen trägt sie ihr leichtes Sommerkleid ohne Halskragen. Das Markenzeichen der Maine Coon ist der an den Waschbären erinnernde, lange buschige Schwanz. Das verrät ihr Name, der sich vom Waschbären (engl. racoon) und dem Bundesstaat Maine in den USA ableitet.

Kräftig und muskulös musste die Maine Coon sein, denn sie musste sich ihr Futter eigenständig fangen, ihre Besitzer hatten oft nicht viel zum Überleben. „Robuste Farmkatze“ ist wohl die treffendste Beschreibung für die Maine Coon, die von ihren Besitzern liebevoll „Shaggycat“ genannt wurde.

Das Wesen der Maine Coon ist sehr angenehm. Sie ist freundlich und aufgeschlossen. Sie ist ein guter, unaufdringlicher Freund mit verblüffend zarter Stimme, kann aber zeitweise auch sehr lebhaft sein. Da sie eine hohe Reizschwelle hat, ist sie für Kinder ein gelassener und geduldiger Spielgefährte.

Die Pflege der Maine Coon mit ihrem Allwetterfell ist nicht sehr aufwendig. Sie ist rundherum robust und unkompliziert und wenn sie die Möglichkeit hat, geht sie selbst bei Regen oder Schnee ganz gern nach draußen. Damit das Fell auch dann schön bleibt, genügt regelmäßiges Durchkämmen, ganz besonders in den Zeiten, wenn sie vom Winter- ins Sommerfell wechselt.

Kurz gesagt, ist die Maine Coon eine Katze, die man einfach lieben muss!